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Kartoffelsalat

Schwäbisches Rezept für Kartoffelsalat, der frisch mit einer Marinade aus Fleischbrühe angemacht und noch lauwarm serviert wird.

 Rezeptbild: Kartoffelsalat schwäbische Art

Zutaten für 4 Portionen

800 g Kartoffeln (festkochende Sorte)

waschen, schrubben und mit Wasser bedeckt in der Schale weich kochen. Das dauert je nach Kartoffelgröße 25 bis 35 Minuten. Um zu testen ob die Kartoffeln schon weich sind macht man mit einem kleinen Messer eine "Stichprobe". Wenn man mit dem Messer hinein sticht, muss das ganz leicht gehen.

Inzwischen

1 Zwiebel

schälen und sehr fein würfeln, in eine Schüssel geben und mit etwas Salz bestreuen. Die Kartoffeln abgießen und möglichst heiß schälen und in dünne Scheiben dazu schneiden.

etwa 300 ml Fleischbrühe

erhitzen und über die Kartoffeln gießen.
Mit

3 bis 4 El Rotweinessig

und

2 El Sonnenblumenkernöl

vermengen und mit

Salz

und

Pfeffer (weiß, frisch gemahlen)

abschmecken. Den Kartoffelsalat mindestens 15 Minuten durchziehen lassen.

Zubereitungszeit: etwa 35 Minuten plus 15 Minuten Zeit zum Durchziehen.

Hinweis der Kochbaeren: Wird der Kartoffelsalat als Vesper verspeist, gibt man meist mehr Öl dazu als in unserem Rezept angegeben. Außerdem- die Geschmäcker sind ja verschieden mancher mag den Kartoffelsalat mehr "zermanscht". Wir lieben den Kartoffelsalat, wenn die "Rädle" noch ganz sind.

Kartoffelsalat

Empfehlenswerte Kartoffelsorten:

Es sollte auf jeden Fall eine festkochende Sorte sein.
Die Sorten „Alians“, „Annabelle“, „Belana“ und „Nicola“ ergeben einen herrlich gelben, geschmackvollen Kartoffelsalat. Wer, wie wir gerne einen Kartoffelsalat mit „Rädle“ mag, sollte zu „Bamberger Hörnle“, „Naglerner Kipferl“ oder „La Ratte d'Ardeche“ greifen. Besonders bunt wird der Kartoffelsalat, wenn Sie die „Blaue Vitelotte“ darunter mischen. Alle diese Kartoffelsorten können Sie online bei Kartoffel-Wagner bestellen.

Ein weiterer Tipp: Damit die Zwiebeln etwas von ihrer Schärfe verlieren, werden sie fein gewürfelt, zuerst in die Schüssel gegeben, nicht gesalzen. Dann mit der heißen Brühe übergossen. Nun erst kosten und bei Bedarf nachsalzen.