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Brätspätzle als Suppeneinlage

Schwäbisches Rezept für Brätspätzle, die als Suppeneinlage serviert werden. Dafür wird ein Spätzlesteig mit Mehl und Brät hergestellt und die Spätzle vom Brett geschabt oder, wenn die Petersilie fein genug gehackt wird, auch einfach durch die Spätzlespresse gedrückt werden.

Brätspätzle als Suppeneinlage

Zutaten für 4 Portionen: zur Zutatenliste

400 g Kalbsbrät (muss eventuell vorbestellt werden)
(Kalbfleisch das mehrmals durch die feine Scheibe des Fleischwolfes gedreht und mit Eiswasser, Sahne und Gewürzen vermengt wurde. Industriell wird es auch im Kutter mit Eis hergestellt.)

mit

1 Ei

und

200 g Mehl

mit einer Gabel verkneten.

500 ml Vollmilch

mit einem gelochten Rührlöffel nach und nach einrühren. Immer kräftig schlagen, so dass alle Klümpchen aufgelöst werden. Mit

2 EL Petersilie (fein gehackt)

 

Salz

und

Muskatnuss (frisch gerieben)

würzen. Mit einem Teelöffel ein Probeklößchen ins siedende Wasser geben und probieren. Eventuell nachwürzen.

Das Spätzlebrett - üblicherweise ein Holzbrett - muss zuerst in Wasser eingeweicht werden. Es soll sich mit Wasser voll saugen - sonst saugt es den Teig ein und ist dann schlecht zu reinigen. Dann bringt man in einem großen flachen Topf möglichst viel (drei Liter) Wasser zum Kochen, gibt etwa zwei Esslöffel Salz hinein und zieht den Topf zur Seite, damit das Wasser nicht mehr sprudelnd kocht, sondern nur noch siedet. Nun benetzt man das Spätzlebrett mit kaltem Wasser und gibt etwa drei Esslöffel Spätzleteig auf das Brett und streicht den Teig am unteren Ende flach. Zum Spätzlebrett gehört normalerweise ein Spätzleschaber aus Blech. Sehr gut eignet sich auch eine sogenannte Palette. Damit schabt man nun einen schmalen Streifen Teig ins siedende Wasser, streicht den Teig wieder flach und schabt den nächsten Teigstreifen ins siedende Wasser. Durch den kalten Teig fällt die Temperatur des Wassers ab, so dass man den Topf wieder etwas weiter auf die Herdplatte schiebt. Hat man die erste Teig-Portion ins Wasser geschabt, läßt man die Spätzle kurz aufkochen, fünf Minuten sieden und hebt sie mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser.

Bevor man die nächste Portion Spätzleteig auf das Brett gibt, wird das Spätzlebrett und der Spätzleschaber oder die Palette kurz mit kaltem Wasser abgespült und das Kochwasser wieder zum sieden gebracht. Mit der nächsten Portion Spätzleteig verfahren wir genauso.

Brätspätzle als Suppeneinlage Bilder:

Anmerkung der Kochbaeren: Brätspätzle sind eine schwäbische Suppeneinlage, die in verschiedenen Brühen (zum Beispiel in unserer selbst gemachten Fleischbrühe) serviert werden.

Rezeptbild: Brätspätzle vom Brett schaben

 Rezeptbild: Brätspätzle vom Brett schaben