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Schupfnudeln, Buabaspitzla

Schwäbisches Rezept für Kartoffelnudeln, die aus gekochten Kartoffeln gemacht, wegen der Herstellungsweise Schupfnudeln und wegen ihres Aussehens Buabaspitzle genannt werden.

Rezeptbild: Buabaspitzla, Schupfnudeln

Zutaten für 4 Portionen:

 

500 g Kartoffeln (mehlig kochende Sorte)

am Vortag in der Schale kochen, pellen und kühl stellen.

Am anderen Tag ein Nudelbrett mit Mehl bestäuben, die Kartoffeln durch die feine Reibe auf das Nudelbrett reiben.

2 Eier (Größe M)

darunter kneten. Von

100 g Mehl

soviel darunter geben dass der Teig gebunden ist, so dass die Buabaspitzla beim Einlegen in das kochende Wasser nicht zerfallen. Eventuell eine Nudel zum Test kochen.Mit

Salz

und

½ TL Muskatnuss (frisch gerieben)

würzen (abschmecken).

Den Teig in Klarsichtfolie einpacken und 30 Minuten ruhen lassen.

Auf dem bemehlten Backbrett zunächst fingerdicke Würste rollen. Dabei die Stränge immer wieder teilen, damit sie sich noch rollen lassen. Davon etwa vier Zentimeter lange Stücke abreißen und mit der Handfläche auf dem bemehlten Brett "schupfen" (wegrollen). Darum heißen sie auch Schupfnudeln.

Die Schupfnudeln sollen dabei an beiden Enden spitz werden.

In kochendes Salzwasser geben. Das Wasser soll nach dem Einlegen der Schupfnudeln nicht mehr kochen, sondern "ziehen". Den Topf etwas schütteln, damit die Schupfnudeln nicht unten ankleben.

Wenn die Schupfnudeln oben schwimmen (das sollte spätestens nach sechs bis acht Minuten so weit sein), mit dem Schaumlöffel herausnehmen und auf einem Sieb gut abtropfen lassen.

3 ELÖl (Butterschmalz oder Schweineschmalz)

in einer Pfanne erhitzen und die Buabaspitzla darin ringsum goldbraun anbraten.

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten (ohne Garzeit der Kartoffeln am Vortag)

Schupfnudeln sind für sich eine Beilage. Mit Sauerkraut in einer großen Pfanne zusammengerührt und nochmals gebraten sind sie ein eigenständiges Gericht. Es gibt dieses Gericht auf jedem Fest in Baden-Württemberg.

Schupfnudeln, Buabaspitzla

Tipp von Rudi Arnold, Schwäbisch Gmünd:

Anstatt zwei ganze Eier nimmt er zwei Eigelbe und gibt dafür noch drei Eßlöffel Rahm und einen Teelöffel Butter dazu. Sollen sie kerniger werden, nimmt er etwas Grieß zum Mehl.

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Weitere Rezepte mit Kartoffelteig:

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