Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv
 

Beschreibung wie man grätenfreies Fischfilet bekommt. Beim Lachs, Lachsforelle oder Forelle werden die Seitenliniengräten mit einer Zange heraus gezogen.

 Lachsfilet entgräten
 

Alle Fische haben Gräten, diese sind schließlich das Gerippe - der Knochenbau. Durch das Filetieren werden meistens die Mittelgräten entfernt. Was zurück bleibt sind die sogenannten Seitenliniengräten.

Die Seitenliniengräten (siehe blaue Linie im obigen Bild) sind die Sensoren mit denen der Fisch Druckwellen empfängt und damit Bewegungen anderer Wasserbewohner orten kann - sei es um sie als Beute anzugreifen - oder um vor dem Feind zu fliehen. Diese Seitenlinie beginnt nach den Kiemen und ist je nach Fischart unterschiedlich lang. Beim Seelachs ist sie Beispielsweise besonders kurz, so daß ein Filet von einem ordentlich filetierten Seelachs eigentlich keine Gräten enthalten sollte. Die Dichte, Feinheit und Verästelung der Gräten ist ebenfalls sehr unterschiedlich. Barschartige Meeresfische haben eine einfache und relativ kurze Seitenliniengräte.

Lachs, Lachsforelle, Forelle, Bachsaiblin und sonstige Salmoniden :

Diese Fische haben eine sehr lange Seitenlinie. Wir möchten das kostbare Filet nicht zerstückeln. Tasten Sie mit dem Finger entlang der hellblauen Linie, die ich in das Bild oben Mitte eingezeichnet habe. Ziehen sie die so gefundenen Gräten mit einer stabilen Zange heraus. Das ist nicht ganz einfach, aber es lohnt sich ! Wichtige Anmerkung: Die Gräten liegen leicht schräg (vom Schwanz Richtung Kopf) im Fischfilet und so sollten sie auch herausgezogen werden. Zieht man sie senkrecht oder gar in die falsche Richtung, zerstört man das Filet, oder die Gräten brechen an der Zange ab.