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Saiblings Rillettes

Fingerfood Rezepte

Einfaches Rezept für einen leckeren Snack, Amuse gueule oder eine leckere Vorspeise für die heißgeräucherte Saiblinge zerpflückt und mit Dill und Creme fraiche vermengt werden. Auf Röstbrot angerichtet auch als Fingerfood für das Silvesterbüffet oder den Sonntagsbrunch geeignet.

 Saiblings Rillettes

Zutaten für 4 Portionen

1 Seesaibling (ca. 300 g) frisch geräuchert

Haut, Kopf und Flossen ablösen. Das Fischfleisch zerpflücken und dabei sämtliche Gräten entfernen. Man benötigt dazu etwas Zeit.

Fett und dunkles Fischfleisch ebenfalls entfernen. In eine Schüssel geben und mit

4 EL frischen Dill, fein gehackt

bestreuen und untermengen. Nun noch

3 EL Crème frâiche

unterheben, dabei den Fisch nicht zu sehr vermanschen.

Nur soviel Crème frâiche verwenden, daß die Masse zusammenhält, das rosa Fischfleisch jedoch noch gut zu sehen ist. Frisch getoastetes Toastbrot dazu reichen.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten

Saiblings Rillettes

Rillettes ist eigentlich eine französische Spezialität, die aus Schweinefleisch, Gänse- oder Entenfleisch hergestellt wird. Dabei wird das Fleisch mit Gewürzen und viel (eigenem) Fett sehr lange weich geschmort. Beim Schweine Rillettes zum Beispiel 4 1/2 Stunden.

Wir hatten frische (heiß) geräucherte Seesaiblinge vom Ammersee. Um unserem Gast das "Gefiesel" mit den Gräten zu ersparen habe ich den Saibling auf die oben beschriebene Art und Weise zubereitet. Mit einem Eßlöffel als Nocken geformt und auf Salatblättern angerichtet mit Meerrettichsahne und Preiselbeerkonfitüre als kleine Vorspeise serviert.

Unser Gast, ein echter Feinschmecker, hat dann spontan gesagt: "Sind das Rillettes?" So kam mir die Idee, diese Vorspeise "Saiblings Rillettes" zu nennen. Dazu gab es frisch getoastetes Toastbrot.

Ammersee Saiblinge, frisch geräuchert.

Bild oben: Ammersee Saiblinge, frisch geräuchert.

Ammersee Saiblinge geräuchert, ohne Haut

Bild oben: Entfernt man die Haut, kommt das rosa Fischfleisch zu Tage. Das dunkelrote Fischfleisch haben wir nicht für das Gericht verwendet. Die Ammersee Saiblinge werden im Ammersee gezüchtet. Nur die Renken sind "wilde" - also keine Zuchtfische. Die Saiblinge - man sieht es - sind relativ fett. Die Renken haben ein mageres Fleisch und eignen sich nicht besonders zum Räuchern.